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Krisenintervention im Wettkampfsport

Coaching für Athleten, Manager oder einfach für Menschen, die sich weiter entwickeln wollen.

Krisenintervention im Wettkampfsport

Wenn es nicht mehr läuft!

Es ist allgemein bekannt, dass Leistungssport mit viel Stress und psychischen Belastungen verbunden ist. Wer seine Leistungsfähigkeit im Wettkampf nicht abrufen kann und die gewünschten Ergebnisse nicht erzielt, wird meist früher als später „aussortiert“. Besonders Jugendliche haben oft Schwierigkeiten, mit diesem existenziellen Stress umzugehen. Zum einen gibt es die regelmäßigen Leistungsnachweise, die vom Verein oder Verband gefordert werden, zum anderen treten immer häufiger finanzielle Belastungen auf – besonders im Skisport –, die von den Eltern getragen werden müssen. Hier kann schon existenzieller Stress entstehen, wenn ein „normales“ Leistungstief auftritt und mehrere Misserfolge zur Folge hat.
Nicht selten wird der Weg zum Sportpsychologen oder Mentaltrainer erst in einer Krisensituation gesucht, oftmals als letzte Möglichkeit, eine Abwertung oder Aussortierung zu vermeiden. Dabei muss jedoch betont werden, dass die mentale Arbeit mittel- bis langfristig angelegt ist. Es geht um Prozesse, die Zeit benötigen. Neue Einstellungen sowie Verhaltens- und Denkmuster entstehen leider nicht über Nacht.

Warum macht es trotzdem Sinn, sich Hilfe zu holen?

Das Ziel der Krisenintervention verändert die Arbeit des Sportpsychologen in solchen Situationen. In dieser ersten Phase geht es nicht mehr um den Aufbau mentaler Stärke, sondern um die Stabilisierung der Person, die durch übermäßigen psychischen Stress in eine Situation geraten ist, in der ihre Wahrnehmung sich zu stark auf das „Problem – in diesem Fall die Angst zu versagen“ verengt hat. Wenn es möglich ist (der/die Athlet/in entscheidet, wer einbezogen wird), sollen auch Trainer und Eltern in diesen Prozess einbezogen werden.
Die psychische Entlastung führt nicht selten dazu, dass es auch im Wettkampf wieder besser läuft und die Notwendigkeit mentaler Arbeit deutlicher wird.

Welche anderen Krisen treten bei Leistungssportlern auf?

Die offensichtlichste Krise, die einem Wettkampfsportler widerfahren kann, ist das Formtief. Doch auch andere Krisen können auftreten und sich negativ auf das Leistungsniveau oder die Stimmung des Athleten auswirken. Dazu gehören beispielsweise ein Vertrauensbruch zwischen Trainer und Athlet, Streitigkeiten im Team oder z.B. auch familiäre Probleme oder persönliche Krisen.

Krisenintervention mit Mannschaften

Ein zentrales Element der Krisenintervention in Mannschaften ist das Führen offener und ehrlicher Gespräche innerhalb des Teams. Diese können in Form von Teammeetings oder kleineren Gruppengesprächen stattfinden, bei denen jedes Teammitglied die Möglichkeit hat, seine Sichtweise zu teilen, ohne Angst vor Verurteilung zu haben.
Ziel dieser Intervention ist das Sichtbarmachen von Störungen, die ein gemeinsames Spielen/Miteinander sabotieren. In einem zweiten Moment wird nach Lösungen gesucht und dann der Fokus auf die Stärken des Teams gelenkt.

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