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Die Selbstverständlichkeit des Tuns!

Coaching für Athleten, Manager oder einfach für Menschen, die sich weiter entwickeln wollen.

pixabay - selbstverständlichkeit

Erfolg braucht Selbstvertrauen!

Erinnerst du dich daran, wie es war, als du das Autofahren oder Fahrradfahren gelernt hast? Anfangs war es alles andere als einfach: Man musste sich auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren, was sowohl körperlich als auch mental anstrengend war. Von souveränem Fahren konnte da noch keine Rede sein.
Doch mit kontinuierlichem Üben wurden diese Bewegungsabläufe immer sicherer. Irgendwann gingen sie fast wie von selbst und ohne große Anstrengung von der Hand. Aus Anstrengung wurde Leichtigkeit, aus Unsicherheit Selbstverständlichkeit. Und oft entwickelt sich dabei sogar Freude an der Tätigkeit.

Was passiert, wenn Selbstverständlichkeit und Selbstvertrauen fehlen?

Fehlt dieses unbewusste Vertrauen in die eigenen Abläufe, entsteht Unsicherheit. Das zeigt sich häufig in Form von „Overthinking“ – dem bewussten Nachdenken über eigentlich routinierte Bewegungen. Die Folgen: Verkrampfungen, langsamere Reaktionszeiten und damit eine Verschlechterung der Leistung.
Ein klassisches Beispiel ist der Torjäger, der plötzlich vor dem Tor zögert, weil er bewusst die perfekte Entscheidung treffen möchte, anstatt seinen Automatismen zu vertrauen. Oder der Skispringer, der sich zu sehr auf den Absprung konzentriert und dadurch den richtigen Moment verpasst.

Es geht um Schnelligkeit!

In nahezu allen Sportarten müssen Entscheidungen innerhalb von Millisekunden getroffen werden. Das gelingt nur auf unbewusster Ebene. Wer etwas „unbedingt“ erreichen will, zeigt oft ein mangelndes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Dieses „Wollen“ blockiert die natürlichen Prozesse und schaltet vorhandene Potentiale aus.
Typisch sind die sogenannten Trainingsweltmeister: Im Training zeigen sie ihr volles Können, doch im Wettkampf, wenn das Ergebnis zählt, versagen die Automatismen. Aus „beißen“ wird „Verbissenheit“.

Kann man Selbstverständlichkeit und Selbstvertrauen trainieren?

Wenn Athletinnen oder Athleten ihr Selbstvertrauen und damit die Selbstverständlichkeit verloren haben, braucht es eine individuelle Strategie. Ein allgemeines Rezept gibt es nicht.
Der erste Schritt besteht darin, den empfundenen Druck zu reduzieren. Eine Stress- und Stärkenanalyse liefert erste Ansatzpunkte für das weitere Vorgehen im Mentalcoaching. Anschließend kommen spezifische Mentaltechniken zum Einsatz, die das stärkeorientierte Denken fördern.
Wichtig ist, dass der Mental-Coach vermittelt, dass mentale Entwicklung Zeit braucht. Rückschläge sind normal und sogar hilfreich, um langfristig ein stabiles Selbstvertrauen aufzubauen. Direkte und indirekte Suggestionen unterstützen diesen Prozess und helfen den Athletinnen und Athleten, Gelassenheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zurückzugewinnen.

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